In unserem Haushalt leben neben meinem Mann und mir, unsere drei erwachsenen Söhne (nicht mehr alle sind dauerhaft bei uns), unsere beiden Kurzhaarcolliedamen Neela und Daia und unser Stubentiger Tommy. Wir wohnen in der Nähe von Frankfurt am Main, in recht ländlicher Umgebung und verkehrsgünstig am Rand des Taunus.

Einen Hund wollte ich seit meinem ersten Lassiefilm haben. Genau so einen… Doch das Leben hat seine eigene Geschwindigkeit.

Ich bekam einen Wellensittich, da meine Mutter nichts für Hunde übrig hatte. Dafür hatte meine Freundin einen Langhaarcollie, mit dem wir in Wiesen und Wald unterwegs waren. Doch der Wunsch nach einem eigenen Hund blieb….

Die Schulzeit ging zu Ende, die Lehre und berufliche Karriere standen im Vordergrund. Doch ich wusste, irgendwann….

Ich gründete eine Familie, die Zeit wurde knapp und die Umstände ließen es nicht zu weiter über einen Hund nachzudenken, aber die Sehnsucht blieb….

In der Zwischenzeit (2004) zog unser Kater Tommy bei uns ein. Er wird nach allen Regeln der Kunst von der gesamten Familie verwöhnt. Nicht umsonst trägt er den Kosenamen „Der König“. Das ist er wirklich. Er hat uns fest im Griff, und wir alle buhlen gerne um seine Gunst. 
Doch ein Hund….. das wäre ein Traum!

Die Kinder wuchsen und wir sind in ein größeres Haus mit viel Garten umgezogen.
Nun konnte ich mich meinem Kindheitstraum widmen und auch mein Mann teilte diesen Traum. Einen Hund, Jaaaa!
Die Tierheime in unserer Nähe haben wir abgeklappert, die Tiervermittlungen durchforstet, doch nirgends machte es „Klick“. Leider entsprachen wir so gar nicht den Anforderungen der Tierschutzorganisationen. Schade!

Tagelang durchforstete ich das Internet und las die Hunderassebeschreibungen. Immer wieder landete ich beim Collie. Das war von der Beschreibung her das, was ich wollte… eben Lassie! Aber irgendwie sprang der „Funke“ nicht über! Und dann sah ich das Bild eines Kurzhaarcollies. „Klick“ – Das war´s! Liebe auf den ersten Blick. Wir lernten einen Kurzhaarcollie in „natur“ kennen und waren begeistert. Alle 5 waren wir uns einig, das ist unser Hund. Und wenn schon alle der gleichen Meinung sind, dann soll es so sein.

Wir nahmen Kontakt zu Beate Wallbaum – Cara macánta – auf, sie erwartete ihren ersten Wurf im April 2008. Wir hatten Glück und bekamen Neela (Cara macánta´s Aislin).  Unterstützung hat sie seit Sommer 2016 von Daia  (Cara macánta´s Daia) erhalten. Denn wenn ein Hund schon sooo viel Freude bereitet, dann bekommt man eben nicht genug davon.
 
Mit dem Wunsch diese tollen Hunde zu züchten beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren. Seit Herbst 2016 bin ich nun Züchterin im "Club für Britische Hütehunde e.V.". Es ist für mich selbstverständlich durch den Besuch verschiedener Kurse, Seminare und Vorträge rund um Hundehaltung, Zucht, Ernährung und Erziehung mein Wissen zu erweitern, und dabei auch meinen eigenen Weg zu finden. Besonders freue ich mich darüber, dass mein Mann und meine Söhne meinen Traum unterstützen.

 

Eine Freundin brachte mich auf die Idee, den Namen „Madra-Tales“ für unsere Zuchtstätte zu wählen. Sie sagte bei einem ihrer Besuche ganz aus tiefstem Herzen: „Du hast immer so tolle Geschichten über deinen Hund zu erzählen!“ und dabei strahlte sie mich so glücklich an. Damals war Neela noch allein und ich griff diese Aussage auf. So setzt sich der Name aus Madra = gälisch für Hund und Tales = englisch für Geschichten zusammen.